Karikatur: Tex Rubinowitz, Hochhäuser: essbar

Aktuelle Planungen und Projekte in Linz zeigen, dass infolge fehlender geeigneter Instrumente und Strategien die komplexen Herausforderungen der Stadt- und Verkehrsplanung nicht bewältigt werden und irreparable Fehlentwicklungen zunehmen. Daher fordert eine Gruppe von PlanerInnen und Institutionen die Etablierung einer Zukunftswerkstatt. Diese soll vorhandene Planungsdefizite erkennen und Visionen, Szenarien und ganz konkrete Lösungsvorschläge für bestimmte Gebiete erarbeiten.

Das Thema Leerstand in ländlichen Ortszentren ist in aller Munde. Helfenberg, eine Gemeinde im oberen Mühlviertel, mit knapp 900 EinwohnerInnen ist von diesem Umstand nicht ausgenommen, auch hier verändert sich die dörfliche Raumstruktur.

Seit Frühjahr 2020 widmet sich das afo schwerpunktmäßig der Frage, wie Mobilität den Raum, in dem wir leben, beeinflusst. Mit etwas Verzögerung durch die Pandemie öffnete die Ausstellung Autokorrektur am 22. Mai 2020. Die begleitenden Veranstaltungen wurden bis Juni 2020 in Kooperation mit dorftv im Studio produziert und übertragen. Die Sendungen können nachgesehen werden im Channel des afo auf dorftv.

Kunst im öffentlichen Raum

Das Atelierhaus Salzamt und das afo architekturforum oberösterreich bieten über die Sommermonate einer Reihe von GastkünstlerInnen die Gelegenheit, mehrere Wochen in Linz zu verbringen und Projekte im öffentlichen Raum zu realisieren.

Diskurs

Stadtentwicklungsprojekte zeigen ihre wahre Qualität erst im langjährigen Gebrauch. Ob die Versprechen in die Zukunft halten, kann erst nach alltäglicher Benutzung beurteilt werden. Was zeichnet lebendige und lebenswerte Viertel aus? Wie sind sie entstanden? Wie wurde ihre Entwicklung gesteuert und geplant? Und was kann man daraus für die Gegenwart lernen? Diese Fragen stellt Stadtsoziologe Peter Arlt an ProtagonistInnen unterschiedlicher Stadtentwicklungsprojekte in einer neuen Veranstaltungsreihe.