Der 75-minütige Dokumentarfilm begibt sich anhand von sechs ausgewählten, gemeinschaftlichen Wohnprojekten, deren Entstehungsgeschichten sich über den Zeitraum von vierzig Jahren erstrecken (1975–2015), auf eine Spurensuche quer durch Österreich.
Ausgehend von Martin Pollacks wichtigem Essay „Kontaminierte Landschaften“ (2014) und der endlosen Diskussion um Hitlers Geburtshaus in Braunau a. Inn spannt die Ausstellung einen weiten historischen und geografischen Bogen zum Thema und durchbricht das oft beschworene Idyll Oberösterreichs.
Johannes Staudinger, Radaktivist aus Linz, machte sich von August bis September 2018 mit seinem Rennrad auf eine Erkundungstour zu europäischen Velodromen, um der Renaissance des Bahnfahrens auf den Grund zu gehen. Was die Qualität des Radfahrens in der Bahn ausmacht und dass Linz mit einem Velodrom die Kultur des Fahrradfahrens wieder in den Fokus rücken könnte, wird Johannes Staudinger in seinem Reisebericht erläutern.
Um die Zusammenhänge von Freiraum, Siedlung, Wirtschaftsstandorten, Mobilität, Klima und stadtgesellschaftlichem Zusammenleben zu begreifen, braucht es ein Verständnis für das große Ganze. Raumplanungsstudierende der TU Wien nehmen die aktuellen Diskussionen um die Flächenwidmungen im Linzer Grüngürtel zum Anlass, um ganzheitlich auf die Stadtregion zu blicken.
Dieser Workshop ist dafür gedacht, mit ExpertInnen aus Verwaltung, Politik, Architektur sowie von Wohnbauträgern und Trägerorganisationen über zukunftsfähige Modelle bezüglich Wohnangebote für SeniorInnen nachzudenken.
Das Symposium „Wohnen im Herbst“, legt seinen Fokus auf das „Generationen-Wohnen“. Der Inhalt ist das Wohnen in unterschiedlichen Lebensphasen. Die Gesellschaft wird älter und es stellt sich die Frage, wie wir damit umgehen. Soziale, gesellschaftliche und räumliche Bedürfnisse im Alter stehen nicht immer im Einklang mit den tatsächlich vorhandenen Angeboten.
Hitzetage und Tropennächte machen uns mehr und mehr zu schaffen. Die Klimakrise ist auch in Linz angekommen. Um über die derzeit laufenden Stadtklima-Forschungsprojekte und über notwendige Maßnahmen zu informieren, lädt das städtische Umweltressort zu einem Informationsabend mit ExpertInnen ein. Um Anmeldung wird gebeten: um.ptu@mag.linz.at
Holy Hydra ist eine interdisziplinäre Veranstaltung, die heuer das zweite Mal während der Ars Electronica in der Stadtpfarrkirche Urfahr stattfindet. Im Zusammenspiel von Theorie und Praxis wird der Frage nach dem Sakralen in der Gegenwart nachgegangen.
Baulücke zwischen Graben und Kollegiumsgasse, 4020 Linz
Andrea Böning arbeitet am Schriftzug "Hier entsteht" an der Mauer zwischen Graben und Kollegiumgasse. Diesen Freitag gibt es eine vor-Ort-Besichtigung und die Möglichkeit die Künstlerin zu treffen. Für Snacks und Drinks ist gesorgt.
Ein Angebot der Kinderuni OÖ. Was heißt eigentlich Architektur und wie „macht“ man sie? Gemeinsam gehen wir auf eine Entdeckungstour und erforschen, was einen Raum zu einem Raum macht und wie sich dieser verändern kann. Wir erkunden vor allem die Eigenschaften, die nicht sichtbar sind. Welche Kräfte machen eine Brücke so stabil, wie beeinflusst Licht unsere Räume und was macht die Atmosphäre von Gebäuden aus? Wir stellen Fragen und gehen ihnen auf den Grund. Mit Experimenten lüften wir gemeinsam die Geheimnisse der Architektur.
Das afo architekturforum oberösterreich wurde vor 25 Jahren gegründet. Damit gehören wir zu den Millennials. Was das bedeutet? Keine Ahnung – aber wie man weiß, feiern Millennials gerne. Seien Sie alle herzlich eingeladen, mit uns auf das Gründungsjubiläum anzustoßen. Es gibt Stahlstadt-Musik von Blechsalat, gutes Essen und schönes Wetter! Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!
Kurz vor der Sommerpause treiben es die überholz Impulse thematisch auf die Spitze und stellen die anspruchsvolle Disziplin des mehrgeschossigen Holzbaus in den Fokus des Abends. Welche Potentiale im mehrgeschossigen Holzbau liegen, welche Rolle Nachhaltigkeit bei Bauprojekten dieser Größenordnung spielt und welchen Systematiken in die Höhe schießende Holzbauwerke unterliegen, wird an diesem Abend diskutiert und erörtert von:
Gleich zwei Projekte werden dieses Jahr mit dem Gabriele-Heidecker-Frauenkunstpreis 2019 ausgezeichnet. Die Jury hat sich dafür entschieden, das Duo Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf sowie die Künstlerin starsky zu prämieren.
Im Mittelpunkt stehen Menschen, die im ländlichen Raum etwas bewegen und die inspirierende Geschichten von gelungenen Vorhaben und herausragenden Projekten erzählen.
Die gemeinsame Filmreihe von afo und CROSSING EUROPE Filmfestival Linz geht in die zehnte Runde. Heuer bietet sie einen Vorgeschmack auf den Herbstschwerpunkt mit dem Titel „Kontaminierte Orte“.
bergmeisterwolf, ein Architektur- und Designbüro mit Sitz in Brixen und Rosenheim, entdeckt alte Bautraditionen wieder, verknüpft sie mit neuen Materialien und experimentiert mit ihnen. Der Vortrag gibt Einblick in die Arbeitsweisen des Büros.
zu Gast im afo, Vortrag, Diskurs, Podiumsdiskussion
afo architekturforum oberösterreich
Explodierende Wohnkosten werden für immer mehr Menschen zu einer existenziellen finanziellen Belastung. Grundstücks- und Immobilienspekulanten treiben die Preise immer weiter in die Höhe. Welche Maßnahmen braucht es, um das Grundbedürfnis Wohnen in Städten wieder leistbarer zu machen? Wie lässt sich das persönliche Wohnumfeld nach den Bedürfnissen der Menschen qualitätsvoll gestalten?
Bezogen auf eine Anfrage des Bürgermeisters von Egg / Bregenzerwald, hat das Studio »Konzeption und Entwurf« bei Roland Gnaiger an der Kunstuniversität Linz die Entwurfsaufgabe für das Wintersemester 2018/2019 gestellt.