Alex Arteaga: Auditory Architecture. Towards an architecture of embodiment
VortragMit der „Auditiven Architektur“ wird einer neuer Ansatz architektonischen Entwerfens entwickelt, dessen Kern in der systematischen und nicht reduktiven Erforschung der auditiven Dimension ästhetischen Erfahrens besteht. Damit leistet die „Auditive Architektur“ einen Beitrag zu einer Architektur des erlebten Raumes, in der architektonische Objekte nicht als Ziel des Entwerfens, sondern als Bedingung der Raumerfahrung verstanden werden. In seinem Vortrag präsentiert Alex Arteaga die kognitionstheoretischen Grundlagen, die Forschungs- und Gestaltungsmethoden sowie ausgewählte Projekte der „Auditiven Architektur“ als Basis der Konzeption einer Architektur der Verkörperung.
Alex Arteaga (geb. 1969 in Barcelona) ist Künstler und Philosoph und leitet die Auditory Architecture Research Unit an der Universität der Künste Berlin.
Vom 30. 8. bis 3. 9. 2012 ist an der Kunstuniversität Linz eine Ausstellung des Forschungs- und Entwurfsprojektes „Klangumwelt Ernst-Reuter-Platz“ zu sehen.
Vortrag und Ausstellung sind Teil der Präsentation des Masterstudiengangs Sound Studies (Universität der Künste Berlin), dem Campus-Partner der Ars Electronica 2012.
