Transposition_Wie öffentlich ist öffentlicher Raum?
Territorien im öffentlichen Raumein Projekt von Manipulation
Ausstellungseröffnung
06Jul
Installationen im afo architekturforum oberösterreich sowie am Linzer Donauufer
In Transposition wird ein öffentlicher Bereich am Donauufer temporär privatisiert und in die Ausstellungsräume des afo verlagert. In der audiovisuellen Rekonstruktion werden private Räume in der Öffentlichkeit dokumentiert.
Menschen sind territoriale Wesen. Nach Rousseau war der Erbauer des ersten Zaunes der Begründer der menschlichen Zivilisation. Das Abgrenzen eines Teils des Lebensraums als eigenes Revier oder Territorium lässt sich auch bei vielen Tieren und sogar Pflanzen beobachten. Private Räume zu schaffen ist ein in der Natur verbreitetes Prinzip: Es sichert Organismen einen bestimmten Lebensraum und Zufluchtstätten. Auch beim Menschen beschränkt sich der private Raum nicht auf die eigene Wohnung. Menschen belegen im Stammlokal, am Arbeitsplatz, im Park oder am Badestrand „ihren“ Platz, der durch persönliche Dinge markiert wird. Diese Orte des öffentlichen Raums werden so von Individuen oder Gruppen vorübergehend besetzt, privatisiert. Das Projekt zeigt Formen von Privatisierungen des öffentlichen Raums und macht Territorialität als grundlegendes Verhalten von Lebewesen erfahrbar.
Manipulation sind Dominique Dinies, *1974, Architekt Michèle Dinies, *1972, Biologin Sigrid Müller-Welt, *1974, Architektin Sebastian Walter, *1968, Künstler, Biologe
Installationen im afo architekturforum oberösterreich sowie am Linzer Donauufer In Transposition wird ein öffentlicher Bereich am Donauufer temporär privatisiert und in die Ausstellungsräume des afo verlagert.
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